Verstanden fühlen
In der heutigen Therapiestunde habe ich zum ersten Mal in meinem Leben meine tiefsten, inneren Gefühle erzählt. Das ist schwer, kostet viel Kraft und tut irgendwie immer noch weh...
Und es ist für mich ein neues, beruhigendes und erleichterndes Gefühl, verstanden zu werden.
Noch ist mein Kopf voll mit vielen Gedanken, aber ich bin sicher, in ein paar Tagen wird das besser. Es ist so schade, dass ich nun den Therapeuten wechseln muss.
Ich hätte so gerne weitergemacht, denn ich spüre, dass ich allmählich an meinen "wunden" Punkt komme. Und ich spüre, dass ich auch stärker werde. Alles braucht seine Zeit. Und ich weiss, ich werde noch viel Unterstützung brauchen.
Trotzdem zerreissen mich Abschiede. Da kann ich mich noch so lange und gut darauf vorbereiten, es tut immer noch sehr weh! Was kann ich tun, wie kann ich mit meiner Erkrankung die starken Gefühle abmildern?
Auch, wenn das Thema schmerzt, trotzdem bin ich sehr erleichtert, dass mein Therapeut mal wieder haargenau wusste, was ich denke und fühle. Das merke ich gerade jetzt, wo ich mich anfange etwas zu stabilisieren.
Viel mehr kann ich heute nicht schreiben. Ich bin einfach zu erschöpft.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen