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Es werden Posts vom Dezember, 2020 angezeigt.

Zwischen den Jahren und Gefühlen

 Am letzten Tag des Jahres spielen meine Gefühle nochmals Achterbahn: auf und ab im Wechsel, himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt, im stündlichen Wechsel! Da helfen auf Dauer keine Ablenkung und keine skills mehr 🙄 Ich habe mal wieder das Gefühl vollends den Halt zu verlieren. Bloss nicht darüber nachdenken, dass ich momentan ohne therapeutische Unterstützung bin... ...ZNA kommt für mich gerade nicht in Frage, also irgendwie durchhalten😬 Ich hoffe, es wird im neuen Jahr besser! Bleibt oder werdet gesund 😘
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Freier

 Heute hat das Gedankenkarussell mal Pause. Ich habe mir, zur Ablenkung, ein neues Strickprojekt vorgenommen. Dabei muss ich mich ordentlich konzentrieren, was heute ganz gut klappt. Die letzten Tage habe ich einfach entschleunigt und versucht mir viel Gutes zu tun. Ich möchte wieder zu mir fimden, mich mögen. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass ich schnell an meine Grenzen komme und definitiv Unterstützung benötige. Heute möchte ich die Ruhe in mir nutzen,um mich bei all denen zu bedanken, die mir auch in meinen dunkelsten Stunden beistehen und mich immer wieder ermuntern weiter zu machen und nicht aufzugeben. Es ist schwer für mich zu realisieren, dass ihr alle noch da seid, auch, wenn wir gerade keinen Kontakt zueinander haben. Es zerreisst mir fast das Herz und ich versuche das als Teil meiner Erkrankung(en) zu akzeptieren. Mein Herz und meine Seele sind voller Dankbarkeit und Liebe. Zu schade, dass ich dies aufgrund der aktuellen Situationen nicht zeigen kann. So sende ic...

Etwas besser

 Mir geht es etwas besser! Dank einer Nachricht konnte ich mich etwas stabilisieren. Ja, so ist das bei mir: nur einen Satz benötigt es manchmal um mich wieder etwas zu stabilisieren. Aktuell übe ich konsequent das im "Hier und Jetzt" bleiben. Denn mein Gedankenkarussell ist immer präsent und ich muss stark aufpassen, dass die Stimmung nicht von einer zur anderen Minute kippt. Die richtig schwierigen Tage kommen erst noch: beginnend ab morgen bis Mitte Januar wird es richtig schwer für mich. Gut, dass ich jeden Tag meine Alltagsstruktut strikt einhalte, damit ich nicht vollends den Boden unter den Füssen verliere. Es ist schwer, sehr schwer! Momentan mag ich mich nicht wirklich und ich lebe eigentlich nur für meine Familie. Ich weiss, ich sollte das ändern. Aber ich bin wie gelähmt und fühle mich fremd in meinem eigenen Körper. Bleibt oder werdet gesund ! 😘

Kellerstimmung

Die  letzten beiden Tage waren der Horror!!!! Ich hatte von allem etwas, meine Psyche ist total im Keller. Eigentlich sollte ich in die Notaufnahme, aber wer will schon über Weihnachten in die Klinik?! Ich musste alle möglichen Register ziehen um nicht "das" ultimative zu tun. Ich bräuchte dringend ein therapeutisches Gespräch! Genau diese Krisen und Momente sind es, die mich auslaugen, runterziehen, ohnmächtig machen. Ich habe das Schreckgespenst der Vergangenheit noch lange nicht im Griff. In den letzten Stunden habe ich mir immer wieder gesagt, dass ich nicht alleine bin. Aber was nützt mir das, wenn es tatsächlich nur besser wird und ich mich am besten beruhigen kann, wenn ein Therapeut auch physisch da ist?! Und nicht irgendjemand aus der ZNA, der mich erst seit 2 Minuten kennt. Ich bräuchte dringend jemand der mich gut kennt und psychologisches Hintergrundwissen hat. Gerade die Weihnachtstage sind furchtbar schwer für mich. Und...
 Seit gestern geht es mir wieder richtig  schlecht! Und ich habe momentan keinen Therapeuten, keinen tagesklinischen Aufenthalt. So werde ich versuchen müssen es alleine zu schaffen. Ich fühle mich wie eine Ertrinkende, die ich nicht bin. Ich habe zwei Männchen auf der Brust: der eine der versucht das bereits erlernte anzuwenden und der andere, der so wahnsinmig stark ist. Ich habe bemerkt, dass ich in diesen Phasen und Krisen in die Dissoziation gerate. Deshalb fällt es mir so wahnsinnig schwer die schwierigen Momente alleine zu bewältigen.  Sie kosten mich fast alle Kraft, machen mich ohnmächtig. Nehmen mir den Lebensmut.