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Es werden Posts vom Januar, 2021 angezeigt.
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Heute ist mal wieder ein etwas "besserer" Tag. Was man so als besser bezeichnen kann... Ich habe keinen Tag wo die Anspannung nicht unter 70 ist. Da ist 70 noch gut... Zeit mal etwas durchzuatmen, denn ich weiss mittlerweile wie schnell sich meine Stimmung ändern kann. Habe heute auch versucht, etwas über Schematherapie zu lesen. Dabei wurde mir aber sofort schlecht und ich merkte, wie meine Anspannung stieg. Also habe ich das sofort wieder verworfen. Bestätigt mich wieder mal: ich bin überhaupt nicht stabil und brauche therapeutische Unterstützung!
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Dieser Artikel gefällt mir richtig gut, da er genau das beschreibt, was ich empfinde und mit meinem letzten post aussagen wollte: Krisenintervention Dieser ist auch noch gar nicht so alt: von September 2020. Ich würde mir wünschen, dass ihn vielleicht auch ein paar Therapeuten lesen und sich eine "unsbhängige" Meinung bilden... Bleibt oder werdet gesund 😘🤗
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Wofür sind eigentlich diese Therapiepausen bei meiner Erkrankung gut? Gut, diese Erkrankumg scheint noch nicht vollständig erforscht zu sein, aber ich stelle mich gerne als Probandin zur Verfügung! Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ich Halt für die enormen Krisen benötige. Und ich bin trotzdem selbstständig! Ich selbst habe den Entschluss gefasst dieses "Monster" anzugehen. Und ich bin durchaus bereit bis an meine Grenzen zu gehen. Aber ich brauche in den schlimmen Krisen Unterstützung! Bekomme ich die nicht, in dem Moment wo ich darum bitte, und "schleppe" es noch wochenlang mit mir herum, dann schaukelt es sich immer weiter hoch und wird schlimmer. Und dann macht es natürlich den Eimdruck, dass ich zuviel vom Therapeuten will. Ich habe begriffen, dass meine Emotionen stärker wahrnehmbar, als bei anderen Menschen, sind. Ich habe begriffen, dass starke Stimmungsschwankungen dazugehören. Momentan versuche ich das zu akzeptieren. Aber, und das geht an die Therapeute...
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Okay, ich habe schon wieder einen "Hänger"! Aber diesmal ist es anders: ich habe keine "Erlösungsgedanken" mehr. Das ist schonmal ein Fortschritt, wenn es so bleibt. Inzwischen gehen die Gedanken und das Gefühl immer mehr dazu über, dass ich nicht alleine bin, es sich nur so anfühlt. Das mildert das schwere Gefühl ein wenig, aber nicht vollständig und es ersetzt auch nicht den Therapeuten. Den brauche ich nach wie vor. Ich habe mich jetzt zurückgezogen und versuche mich mit Handarbeit und Musik abzulenken. Mal schauen wie lange der Zustand diesmal andauert. Einfacher wäre es natürlich mit therapeutischer Unterstützung, aber das geht nunmal gerade nicht. Also muss ich versuchen das Beste daraus zu machen. Trotzdem: ich bin heilfroh, wenn ich wieder therapeutische Unterstützung habe! Bleibt oder werdet gesund! 😘🤗
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Gestern war mal wieder der absolute Tiefpunkt. Da schien auch gar nichts an skills zu helfen. Manchmal frage ich mich, wie lange ich das noch ertragen kann. Ja, ich bin immer noch hier und ich habe es sogar ohne Therapeuten geschafft...das ist mir bewusst. Aber ist es den Therapeuten auch bewusst wie kräftezehrend das ist? Und das gefühlt jedes Mal wieder ein Stück von einem selbst verloren geht? Die ganzen letzten Jahre habe ich versucht dies alleine zu bewältigen, aber nun brauche ich wirklich Unterstützung! Die Intrusionen wechseln inzwischen zu flashbacks und treten immer häufiger auf. Das ist kaum auszuhalten "alleine". Heute scheint mal "Ruhe" zu sein. Die habe ich auch dringend nötig um mal wieder etwas Klarer denken zu können und wieder zu mir zu finden. Die letzten Tage habe ich mich nicht gespürt, mich verloren. Heute bin ich endlich mal wieder ich, aber total ausgelaugt. Anfang Februar soll nun die Aufnahme in die TK erfolgen. Und darüber bin ich auch he...
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Gestern habe ich erfahren, dass gleich zwei (!), mir wichtige Menschen, am Heiligabend verstorben sind. Diese beiden Menschen haben mich einen Teil meines Lebensweges begleitet. Dass Sterbedatum (24.12.) alleine ist schon "schmerzlich", aber es erinnert mich auch wieder daran, dass wir alle sterblich sind und irgendwann diese Welt verlassen müssen. Es ruft meine Hilflosigkeit und die Ohnmacht bezüglich Abschieden unweigerlich wieder hoch und macht mir schmerzlich klar, dass ich das noch längst nicht alleine schaffe, damit klarzukommen. Ich warte weiterhin auf die Aufnahme in die Tagesklinik und versuche, mit Hilfe der bereits erlernten Strategien aus der Therapie, irgendwie "durchzuhalten". Gefühlt fehlt mir der Halt, ein Therapeut. Muss ich mich dafür rechtfertigen? Ich denke nicht und ich habe auch nicht vor, das zu tun! Ich habe gelernt, das ist meine Erkrankung und ich darf mir Hilfe holen. Also "erlaube" ich mir zu sagen, dass ich mich gerade in einem...