Gestern habe ich erfahren, dass gleich zwei (!), mir wichtige Menschen, am Heiligabend verstorben sind.
Diese beiden Menschen haben mich einen Teil meines Lebensweges begleitet.
Dass Sterbedatum (24.12.) alleine ist schon "schmerzlich", aber es erinnert mich auch wieder daran, dass wir alle sterblich sind und irgendwann diese Welt verlassen müssen.
Es ruft meine Hilflosigkeit und die Ohnmacht bezüglich Abschieden unweigerlich wieder hoch und macht mir schmerzlich klar, dass ich das noch längst nicht alleine schaffe, damit klarzukommen.
Ich warte weiterhin auf die Aufnahme in die Tagesklinik und versuche, mit Hilfe der bereits erlernten Strategien aus der Therapie, irgendwie "durchzuhalten".
Gefühlt fehlt mir der Halt, ein Therapeut.
Muss ich mich dafür rechtfertigen?
Ich denke nicht und ich habe auch nicht vor, das zu tun!
Ich habe gelernt, das ist meine Erkrankung und ich darf mir Hilfe holen.
Also "erlaube" ich mir zu sagen, dass ich mich gerade in einem Loch befinde und es für mich sicherlich einfacher wäre, hätte ich einen Therapeuten an meiner Seite.
So bleibt mir nur, funktional zu denken.
Dass diese schrecklichen Gefühle nicht anhalten und irgendwann etwas an Intensivität verlieren.
Nur:: längere Phasen halte ich ehrlich nicht durch und so befinde ich mich zur Zeiit immer wieder an der Schwelle zur ZNA und stationären Aufnahme.
Das ist Kraftraubend und nicht sehr motivierend.
Aber ich hoffe täglich, dass sich bald die Tagesklinik meldet und ich aufgenommen werden kann...
Bleibt oder werdet gesund 😘
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