Auf der Reise zu mir selbst
Ich habe mich aus freien Stücken vor 2 Jahren entschieden mich meiner Vergangenheit/meiner Kindheit und damit meinen schmerzlichsten Gefühlen zu stellen. Eine intensive Zeit, in der ich meine tiefsten Emotionen gezeigt habe. Ich habe meine Mauern eingerissen um an meinem schlimmsten Schmerz zu arbeiten. Streckenweise dachte/denke ich, dass ich das nicht schaffen werde. Die letzten 6 Monate waren irgendwie eine Hängepartie, eine CD mit Sprung. Ja, es hat sich wiederholt. Weil ich nach einer Lösung, einem Schlupfloch gesucht habe. Für das Therapieende. Das, wovor ich mich schon zu Beginn der Therapie gefürchtet habe. Der Schmerz der sich dann wieder aufbäumt. Ich will doch keine Schmerzen mehr haben!
Doch wie es scheint gehört das unweigerlich dazu. Für andere, Gesunde, irgendwie normal. Und diese haben auch nicht so lange und schmerzhaft diese Gefühle der Traurigkeit. Aber ich habe sie. Und ich bin mittendrin. Und es tut Sch.. weh! Doch ich hatte in den letzten 2 Tagen gute Gespräche mit Therapeuten, die mir verdeutlicht haben, dass dieser Schmerz nun einfach dazugehört. Mich gelobt und mir Mut gemacht haben.
Okay, dann will ich versuchen zu akzeptieren. Aber das heisst nicht, dass ich das alleine bewältigen kann und werde. Hierfür werde ich etwas Unterstützung benötigen.
Und ja, ich bin immer noch da. Und ich versuche stolz auf das zu sein, was ich bisher geschafft habe. Fühlt sich aber alles momentan noch wie ein Riesenberg an! Es ist neu und ungewohnt, nicht automatisch in alte Verhaltensmuster zu fallen.
Ich hoffe, dass ich es schaffe durchzuhalten. Ich will es versuchen, denn ich merke ich bin nicht alleine.
Danke an alle die mich unterstützen!!!
❤
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